Aufstand gegen Polizeirassismus in Lüttich, Belgien

Neun Bullen wurden nach einem Aufstand am Samstag in Lüttich, Belgien, ins Krankenhaus eingeliefert. Der Aufstand wurde durch die rassistisch motivierte gewaltsame Festnahme einer Schwarzen Frau durch die Polizei ausgelöst.

Während des Aufstandes wurden auch Fast-Food-Restaurants und Geschäfte geplündert. Insgesamt wurden 36 Bullen verletzt.

Videoaufnahmen hatten sich verbreitet, auf denen zu sehen war, wie eine Schwarze Frau am vergangenen Montag auf dem zentralen Place Saint-Lambert in Lüttich von zwei Cops gewaltsam festgenommen wurde.

Die Frau, die auf dem Video zu sehen ist, wie sie von den Cops zu Boden gedrückt wird, erstattete daraufhin Anzeige wegen Rassismus.

200 bis 300 antirassistische Militante stießen am Samstag mit der Polizei zusammen. In der französischsprachigen Region Wallonien warfen Militante Steine auf die zentrale Polizeiwache und Polizeifahrzeuge.

Auch ein McDonalds wurde geplündert. Mehrere Fenster des Rathauses wurden eingeworfen.

Aufstände für die Befreiung der Schwarzen und die Abschaffung der Polizei verbreiteten sich auf der ganzen Welt, nachdem im letzten Sommer ein Polizeirevier in Minneapolis in Brand gesteckt worden war.

In Belgien gab es im vergangenen Jahr eine Reihe von Protesten gegen Rassismus und Kolonialismus.


Quelle: Abolition Media